PSA steht für Professional Sports Authenticator und ist der weltweit bekannteste und angesehenste Anbieter für die professionelle Echtheitsprüfung und Zustandsbewertung von Sammelkarten. Eine von PSA bewertete Karte erhält eine Bewertungsnummer von 1 bis 10 und wird in einer versiegelten Schutzhülle – dem sogenannten Slab – zurückgeschickt. Wer mehr über die Zustandsbezeichnungen verstehen möchte, findet im Eintrag zu Near Mint (NM) eine gute Ergänzung.
Die PSA-Bewertungsskala
- PSA 10 – Gem Mint: Perfekte Karte ohne jeden Makel – der höchste erreichbare Wert
- PSA 9 – Mint: Nahezu perfekt mit minimal wahrnehmbaren Produktionsspuren
- PSA 8 – Near Mint – Mint: Sehr guter Zustand mit leichten Gebrauchsspuren
- PSA 7 – Near Mint: Guter Zustand, leichte Eckenabnutzung erkennbar
- PSA 1–6: Verschiedene Grade von Excellent bis Poor
Warum lohnt sich PSA-Grading?
Eine PSA-bewertete Karte erzielt auf dem Zweitmarkt deutlich höhere Preise als eine unbewertet verkaufte Karte. Der Käufer erhält Gewissheit über Zustand und Echtheit. Besonders bei teuren Chase-Karten, Fehldrucken oder wertvollen First Editions ist PSA-Grading eine sinnvolle Investition.
Wie funktioniert der PSA-Prozess?
Du sendest deine Karten (gut verpackt) an PSA in den USA oder nutzt einen autorisierten europäischen Submitter. PSA prüft die Karte auf Echtheit, bewertet Ecken, Oberfläche, Zentrierung und Rücken – und gibt eine Gesamtnote. Die Karte wird dann in einem transparenten, versiegelten Slab zurückgeschickt.
Gut zu wissen
Alles über den Einstieg ins Grading und ob es sich für deine Karten lohnt, erfährst du im Blogartikel Sammelkarten als Investition auf kartenfan.de.
Hast du schon Karten bei PSA eingereicht?
Schreib uns deine Erfahrungen – welche Note hast du bekommen?
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