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„Sell like a Professional“ lautet die Begrüßung auf der Website von S.L.A.P., dem offiziellen Partner von ebay und dem Grading bei dem amerikanischen Unternehmen PSA. S.L.A.P. begegnete mir im Karten-Hobby auf allen Kanälen und Events, sodass ich mich über die Anfrage ein Partner zu werden sehr freute, auch wenn die Anzahl der Partner von Shop-Betreibern und Content-Creatorn keineswegs von Exklusivität geprägt ist, aber gefragt zu werden ist immer eine Ehre.
SLAP bietet neben dem Grading bei PSA und Beckett auch einen Selling-Service an, bei dem du deine Karten über sie verkaufen kannst. Jüngst wurde eine Kooperation mit Kiki von den B-Brothers bekannt gegeben, der in deren ebay-Shop unter der Kategorie „Kiki´s Finest“ einige Karten verkauft.
„Spare 5 % bei S.L.A.P. mit dem Rabattcode „Kartenfan“
Da ich diesen Blog hier liebe und meine Kartenfan-Reise als reiner Blog begonnen hat, versuche ich immer primär bei Kooperationen einen „Deal“ auszuhandeln, der mir das Schreiben eines Blog-Artikels ermöglicht. So auch in diesem Fall, denn neben dem „exklusiven“ Rabattcode von S.L.A.P. bekam ich einen Gutschein für zwei PSA-Gradings, welchen ich mit meinem Freund und Poddcast-Partner Olipedia brüderlich teilte. So schickten wir jeweils eine Sammelkarte (Pokémon TCG & Vintage Movie Card) im Rahmen des angebotenen Produktes „PSA Value Bulk“ über S.L.A.P. nach Amerika zu PSA. Für uns beide war es das erste Mal, dass wir eine Karte dort einschickten, daher empfand ich den Prozess von Anfang an spannend und werde diesen hier Schritt für Schritt schildern.
Der S.L.A.P.-Prozess beim PSA-Grading
Schritt 1: Das richtige Grading-Produkt auswählen
Auf der Seite mit den Grading-Produkten von S.L.A.P. befinden sich 23 verschiedene Produkte und hier muss im ersten Schritt das richtige Produkt für die bevorstehende Einsendung ausgewählt werden. Es wird zwischen Sammelkarten aus dem TCG-Bereich (z. B. Pokémon TCG) und Sportkarten unterschieden, es gibt verschiedene Bearbeitungszeiten und auch die Bearbeitungszeit kann sich bei den verschiedenen Services unterscheiden.
Da ein hohes Grading, wie die von allen angepeilte PSA 10, eine enorme Wertsteigerung einer Karte bedeuten kann, wird auch der Kartenwert nach dem Grading unterschieden, um eine verkürzte Bearbeitungszeit zu gewährleisten. Wichtig zu wissen ist aber auch, dass bei enormen Wertsteigerungen die PSA-Upcharge oder auch Value Charge nachträglich bezahlt werden muss, da die Karte dann automatisch in den passenden Grading-Service von PSA und entsprechend S.L.A.P. fällt.
Über die Sinnhaftigkeit dieser Value Charge wird im Hobby immer mal wieder diskutiert und ich kann es zu diesem Zeitpunkt noch immer nicht nachvollziehen, aber so ist es eben vorgegeben und mit dem Versand der Karten zu PSA akzeptiert der Einsender diese Bestimmung.
Es gibt ebenfalls spezielle Gradidng-Services für signierte Karten, Booster-Grading und auch ein Reholder-Service, in dem ein zerkratzter oder beschädigter PSA-Slab ausgetauscht wird.
Ist das richtige Produkt gefunden worden, dann pack es in den Warenkorb, bezahle die Rechnung und dann geht es auch schon weiter.
Schritt 2: Versand oder Abgabe der Karten
Wenn du dich entschieden hast die Karten selbst an S.L.A.P. zu versenden, dann steht mehrfach auf der Website, dass die Karten in Cardsavern* verschickt werden sollen. Ich habe meine Karte in einen Sleeve gepackt und dann in einen Cardsaver, den ich obenhin sicher abgeklebt habe, um den bestmöglichen Schutz zu gewährleisten. Über den richtigen Versand von Sammelkarten habe ich mal hier geschrieben, aber da gibt es zahlreiche Methoden, die immer wieder auf Instagram oder YouTube erklärt werden.
Schritt 3: Regelmäßige Updates via E-Mail & Dashboard
Mit deinem Konto bei SLAP kannst du den Bestellverlauf jederzeit einsehen, aber dennoch ist viel Geduld gefragt, denn auch wenn die Bearbeitungszeit aktuell bei 95 Tagen liegt, ist es nichts für ungeduldige Sammler wie ich einer bin.
Gleichzeitig boomt das Sammelkarten-Hobby und auch S.L.A.P. kann nur erahnen welche Masse an Sammelkarten für den nächsten Schwung in die USA auf das Unternehmen zukommt, doch vorab möchte ich hier sagen, dass bei mir der Prozess genau 4 Monate gedauert hat. Ich hatte einige Instagram-Beiträge zu der Zeit gesehen, die SLAP dafür kritisiert hatten, dass die bereits in Deutschland angekommenen Karten noch recht lange auf den endgültigen Versand zu ihren Besitzern gebraucht haben. Dies kann durch verschiedene Faktoren beeinflusst gewesen sein, aber das ist wahrscheinlich immer mal wieder der Fall. Es wird auch viel über die aktuelle Bearbeitungszeit bei PSA gemeckert, die aktuell verschiedene Expansionspläne haben, um die Sammelkarten-Massen bearbeiten zu können.

Der Bestellverlauf bei S.L.A.P. bei einem PSA-Grading
Das sind die 12 Stufen, die bis zu dem Versand an dich vergehen:
- Karten sicher bei SLAP
- Vorbereitet für den Versand zu PSA
- An PSA gesendet
- Angekommen bei PSA
- Die Karten werden bearbeitet
- Research and ID (Identifizierung und Authentifizierung)
- Grading
- Assembly (Montage des Slabs)
- QA Check 1 (Qualitätscheck)
- QA Check 2
- Zurückgeschickt an SLAP
- Angekommen bei SLAP
Bei jedem neuen Schritt in diesem Prozess gab es eine erinnernde E-Mail mit direktem Link in das Kundenkonto, um weitere Details zu erfahren. Die Karten durchlaufen viele Prozesse, aber bei unserer Bestellung verlief alles glatt und wir bekamen die Karten in einem astreinen Zustand zurückgeschickt.
„Spare 5 % bei S.L.A.P. mit dem Rabattcode „Kartenfan“
Der spannendste Schritt war für mich, dass wir irgendwann die Grades uns anschauen konnten, bevor die Karten zurück bei uns waren. Dafür gibt es im Dashboard von SLAP die Möglichkeit diese einzublenden, aber sie verderben einem nicht ungewollt die Überraschung, weil sie ohne aktiven Klick verdeckt bleiben. Diese Gamification hat mir großen Spaß gemacht, wir haben uns beide die Grades anzeigen lassen und dann begann sofort die Recherche im Population Report von PSA, wie häufig denn unsere Karten bisher bei PSA gegradet wurden und welche Grades wie oft verteilt wurden.
Meine Bewertung des PSA-Zwischenhändlers S.L.A.P.
Olipedia und ich schicken immer dann Karten zum Grading, wenn wir eine Geschichte mit der Karte verbinden. Dann spielt es für uns keine Rolle, ob die Karte länger unterwegs ist. Die angegebene Zeit wurde nur knapp gerissen und befand sich für noch komplett im Rahmen. Natürlich bin ich nicht taub bei der vereinzelten Kritik an S.L.A.P., wenn es eben um diese Bearbeitungszeit geht.
Diese Kritik kommt meistens von den Leuten, die eine Karte noch an ihrem gehypten Höchststand schnell mit einem Grading versehen wollen, um die schnellstmöglich verkaufen zu können. Ich glaube für diese schnellen Geschäfte ist die Distanz zwischen Deutschland und Amerika allgemein vielleicht zu groß, die aktuelle Nachfrage kann in diesen Zeiten kaum vorhergesehen werden und dadurch kann der ein oder andere mal nicht zufrieden sein. Ich denke aber, dass dies ein allgemeines Problem im Hobby ist, wenn es um den schnell verdienten Euro geht.
In meinem Fall kann ich für den getesteten Prozess und die Kommunikation mit S.L.A.P. nur die Bestnote ausstellen. Dieser Erfahrungsbericht kommt ausschließlich aus meiner Feder, aber da Olipedia eine PSA 10 bekommen hat, wird er auch nicht weniger glücklich als ich mit dem Prozess gewesen sein.
Schreib mir deine Erfahrungen mit SLAP gerne in die Kommentare.
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