Die Investition in Sammelkarten – also das gezielte Kaufen von Karten mit dem Ziel, später einen Gewinn zu erzielen – hat sich in den letzten Jahren zu einem ernstzunehmenden Thema entwickelt. Während viele Sammler primär aus Leidenschaft sammeln, nutzen andere den Markt gezielt als alternatives Investment. Wer wissen möchte, welche Karten besonders wertvoll sind, findet im Eintrag zur Chase-Karte einen guten Einstiegspunkt.
Warum gelten Sammelkarten als Investment?
Seltene Karten in einwandfreiem Zustand haben in der Vergangenheit enorme Wertsteigerungen erlebt. Eine Charizard-Karte aus dem Pokémon-Basis-Set, die Anfang der 2000er kaum etwas wert war, kann heute in professionell bewertetem Zustand (PSA 10) mehrere zehntausend Euro erzielen. Ähnliches gilt für Rookie Cards von Sportstars.
Worauf kommt es beim Investieren an?
- Zustand: Nur Karten in Mint- oder Gem-Mint-Zustand (Near Mint oder besser) sind langfristig werthaltig
- Seltenheit: Niedrig aufgelegte Karten, First Editions und nummerierte Parallels steigen am stärksten
- Popularität: Die Nachfrage nach einem Pokémon, Spieler oder Franchise treibt den Preis
- Professionelle Bewertung: Karten mit PSA-Zertifikat erzielen deutlich höhere Preise als unbewertet
Risiken beim Sammelkarten-Investment
Wie bei jedem Investment gibt es Risiken: Marktpreise schwanken, Nachdrucke können Werte drücken, und Fads können kurzfristig hohe Preise erzeugen, die wieder fallen. Wer investiert, sollte den Markt gut kennen und nur Geld einsetzen, dessen Verlust er verkraften kann.
Gut zu wissen
Strategien und aktuelle Marktentwicklungen für Sammelkarten-Investments findest du im Blogartikel Sammelkarten als Investition auf kartenfan.de.
Sammelst du auch mit Investment-Gedanken?
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