Low Pop – kurz für Low Population – ist ein Begriff aus der Welt des professionellen Kartengrilings (Grading). Er beschreibt eine Karte, von der nur sehr wenige Exemplare in einem bestimmten Zustand (Near Mint oder Gem Mint) bewertet wurden. Eine Low-Pop-Karte ist damit statistisch eine der seltensten bewerteten Karten ihrer Art und entsprechend wertvoll.

Was bedeutet „Population“ beim Grading?

Bewertungsunternehmen wie PSA, BGS und CGC führen öffentlich zugängliche Populationsreports – kurz „Pop Reports“. Diese zeigen an, wie viele Karten eines bestimmten Sets und Jahrgangs jeweils welche Note erhalten haben. Ein Low Pop bei PSA 10 bedeutet: Weltweit wurden nur sehr wenige dieser Karte mit der Höchstnote bewertet.

Warum sind Low-Pop-Karten so begehrt?

  • Extreme Seltenheit: Wenn nur 5 oder 10 Exemplare einer Karte als PSA 10 existieren, ist das Angebot extrem knapp
  • Wertsteigerungspotenzial: Sinkende Pop-Zahlen bedeuten steigende Preise
  • Prestige: Sammler jagen Low-Pop-Karten, um die seltensten Exemplare zu besitzen
  • Investment: Bei bekannten Karten sind Low-Pop-Graded-Exemplare oft die wertvollsten auf dem Markt

Wie finde ich Low-Pop-Karten?

Der öffentliche PSA Population Report (pop.psacard.com) zeigt für jede Karte, wie viele Exemplare in welchem Zustand bewertet wurden. Karten mit einer PSA-10-Population unter 10 oder sogar unter 5 gelten als ausgesprochene Low-Pop-Raritäten.

Gut zu wissen

Alles über das Grading und warum es sich lohnen kann, liest du im Blogartikel Grading – Trading Cards mit Wissen bewerten auf kartenfan.de.

Hast du eine Low-Pop-Karte in deiner Sammlung?

Schreib uns – wir sind gespannt auf deine Raritäten!